Sommerferien statt Sommeranfang

Im Sommer kann man viele Sachen, die Kinder mögen, prima machen:

So zum Beispiel barfuß laufen, sich ein Eis ums andre kaufen,

oder in der Sonne sitzen und dabei noch mächtig schwitzen.

Am Sandstrand hohe Burgen bauen, beim Nachbarn ein paar Beeren klauen.

Mit Papa abends Bälle kicken, einfach in den Himmel blicken.

Fahrrad fahren, Reisen machen, Schwimmen gehen, blödeln, lachen.

Im Garten grillen und gut essen, Sommerfeste nicht vergessen,

die sind nämlich echt der Hit, und der Sommer feiert mit.

 

Bevor wir uns jedoch auf unseren wohlverdienten Urlaub freuen, genießen wir am    21. Juni noch einen spannenden Tag mit lustigen Spielen und netten Gesprächen in Witten am Hohenstein. Der Elternrat nutzt diese Zusammenkunft, um einen Sponsorenlauf zu starten. Mit dem erlaufenen Geld wird der Kindergarten finanziell unterstützt, unsere Schützlinge wünschen sich nämlich ein neues Wipp-Gerät.
 Auf den Familiengottesdienst am 26. Juni mit anschließendem Gemeindefest auf dem Dorfplatz freuen sich Jung und Alt.

Und dann heißt es noch Abschied nehmen. 11 Schulkinder sind dem Kindergarten mittlerweile entwachsen und warten sehnsüchtig auf das nächste Ziel, welches dann Schule heißt.

Die einen gehen, doch die anderen kommen. Zum 1. August nehmen wir 10 U3- Kinder und 11 3+ Kinder auf und wünschen uns natürlich, dass die Zeit der Eingewöhnung   schnell überstanden ist. Es ist für alle Beteiligten immer wieder aufs Neue spannend.

Nun wünschen wir unseren Lesern eine schöne, sonnige und erholsame Urlaubszeit und viel Spaß mit folgenden Kindersprüchen:

- Mama, mach das Meer aus, ich kann nicht schlafen.

- Können wir in Schweden mit Euro bezahlen?

Nein, mit Kronen.

Blöd, die passen doch nicht ins Portemonnaie.

 

 

Im Kindergarten ist was los!

Kleine Auszüge zu unserem Start ins neue Jahr.

Die bei den Kindern sehr beliebte Kinderkirche startet wieder im Februar und wird dann im März nur wegen unserer Kindergartenbibelwoche in ihrem steten Rhythmus unterbrochen. Am 20. März können die Gottesdienstbesucher dann hören, sehen und staunen, was wir in der vorherigen Woche erarbeitet haben.

Anschließend ist natürlich wieder ein nettes Zusammentreffen im Kindergarten. Gäste sind sehr willkommen.

Um zu zeigen, dass Erzieher nicht nur erklärend, belehrend und richtungweisend sind, sondern auch ganz schön lustig, haben wir Eltern und Großeltern zu einem geselligen Abend in den Kindergarten eingeladen. Bei leckerem Essen, erfrischenden Getränken und unterhaltsamer Musik wird der Lachmuskel auch nicht geschont.

Für die Väter haben wir einen vorgezogenen Vatertag im Angebot.

Ende Februar laden wir zum Boßeln ein.

Originalgetreu mit Wagen, Getränken und kleinen Appetitanregern werden wir den ostfriesischen Nationalsport in den Ruhrauen praktizieren. Nachdem eine Siegergruppe ermittelt und ein Boßelkönig gekrönt wurde, freuen sich alle Teilnehmer auf das abschließende Grünkohlessen im Kindergarten.

Damit unsere Kinder bei all diesen Aktionen nicht zu kurz kommen, erleben sie Rosenmontag nicht nur einen Tag mit lustigen Verkleidungen, Unmengen Süßigkeiten und ganz viel Spaß, sondern sie erhalten auch noch Besuch vom großartigen Zauberer "Magic Schorsch". Dieses Erlebnis wird sie wahrscheinlich noch lange begleiten.

Dies sind unsere geplanten Aktionen für die erste Zeit im neuen Jahr, und der liebe Gott wird uns hoffentlich genauso liebevoll und beschützend begleiten wie auch im letzten Jahr.

Unsere Leser möchten wir zum Abschluss noch mit einigen Kinderaussagen erheitern:

"Vitamin C ist der gesündeste Baum, den es gibt."

"Wir leben von Hühnern, Rindern und Schweinen. Kartoffeln kommen vom Kartoffelkäfer."

2 Jungen im Spiel. "Du, ich bin Zorro."  "In Ordnung, ich bin dann der König der Ehre."

Frage der Erzieherin: "Ist dein Pullover neu?" "Nein, der ist von Aldi."

Bis bald!

 

 

"Stille Nacht, heilige Nacht"

Über die stille und heilige Nacht, da hab`ich mir oft schon Gedanken gemacht.

Doch komme ich dabei nur stets zu dem Ziel, von "Stille und heilig", da ist nicht mehr viel.

Denn was ist an Stille, und was noch an Frieden, uns heute auf diesem Erdball beschieden?

Früher, da hat uns die heilige Nacht, im kältesten Winter noch Wärme gebracht.

Und gerne und oft träum` ich auch noch heut`von den Heimlichkeiten der Vorweihnachtszeit.

Mit einfachsten Mitteln verstanden die Alten, die Weihnachtszeit heiter und froh zu gestalten.

Ein Jedermann hatte das feste Bestreben, dem Ander`n nur Freude und Liebe zu geben.

Da wurde gesägt und gefeilt und lackiert, was an Spielzeug kaputt war noch schnell repariert,

die Mutter stach Herzen und Plätzchen aus und nach Mandeln und Nüssen roch es im Haus.

Ganz untätig war`n auch die Kinder nicht, sie lernten noch schnell ein Weihnachtsgedicht

und dazu dann noch ein ganz neues Lied, weil das Christkind doch alles hört und auch sieht.

Am Abend, da saß dann zu dämmriger Stunde, die ganze Familie in vertrauter Runde.

Man erzählte und hörte, man sang und man spielte, und man wusste genau, was der andere fühlte.

Man hatte noch für den anderen Zeit und war innerlich für die Weihnacht bereit.

Man saß in der Küche und hat aus dem Herd das Zischen von Bratäpfeln wieder gehört.

Die Wohnzimmertür war seit langem schon zu, denn der Raum war für Kinder und Eltern tabu.

Die Tür wurde erst wieder aufgemacht am ersehnten Abend der heiligen Nacht.

Und riefen zur Christvesper abends die Glocken, dann blieb damals niemand zu Hause hocken.

Die heilige Kirchnacht ohne Kirchgang? - Auf Ehre, das war was, was niemals gegangen wäre!

Man sah überm Altar den leuchtenden Stern und hörte die Botschaft des Herrn.

Viel schöner und heller erschienen die Kerzen, sie strahlten hinein in geöffnete Herzen,

und dazu erklangen, wie jedes Jahr wieder, die alten innigen Weihnachtslieder.

Und ein ganz tiefer Frieden stellte sich ein, trat man hinaus in den Sternenschein.

Man war fest überzeugt: "Wir sind nicht verloren, denn Christus, der Heiland, ist wieder geboren!"

Ich hab`eine Bitte, sie sei nicht verwehrt, auch ich möchte schreien, dass jeder sie hört:

"Oh Herr, gib es noch einmal, gib Frieden auf Erden, und lass es noch einmal wie einst wieder werden!

Oh Herr, lass es uns noch einmal erfahren, was du uns geschenkt hast vor zweitausend Jahren,

als du die Erlösung, den Frieden gebracht! Oh Herr, gib

-DIE STILLE, DIE HEILIGE NACHT!"-

 

Zum Familiengottesdienst laden wir für den 20. Dezember, um 10.00 Uhr, in die Dorfkirche ein.

Wir begleiten Maria und Josef auf ihrem mühsamen Weg bis nach Bethlehem.

 

Ansonsten wünschen die Erzieherinnen allen Lesern, Kindern, Eltern und Großeltern mit der Kurzfassung von -Stille Nacht, heilige Nacht- von Gerhard Mühe eine friedliche und gesegnete Weihnachtszeit!

Neujahr

Was würden wir tun, wenn wir das neue Jahr regieren könnten?

Wir würden wahrscheinlich die ersten Nächte schlaflos verbringen, und darauf tagelang ängstlich und kleinlich ganz dumme, selbstsüchtige Pläne schwingen.

Dann - hoffentlich - aber laut lachen und endlich den lieben Gott abends bitten, doch wieder nach seiner Weise das neue Jahr göttlich selber zu machen.

Regieren möchten wir wirklich nicht, aber wir wünschen uns natürlich für das neue Jahr, zusätzlich zu unserem Kindergartenalltag, mit unseren Kindern und deren Familien ganz viele interessante, spannende und unterhaltsame Aktionen erleben zu können.

Selbstverständlich werden wir Sie zu den einzelnen Projekten rechtzeitig informieren.

 

Hab Sonne im Herzen...

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